Patientenbeispiele

Frau H.R. 38 Jahre Oktober 2009

Die Patientin leidet seit einen halben Jahr unter wiederkehrenden Unterleibsentzündungen und mußte wiederholt Antibiotika nehmen. Es bestehen häufig Zwischenblutungen. Dazu kommt ein ziehender Schmerz in den rechten Oberschenkel, der sich wie ein Muskelkater anfühlt. Bei der genauen Befragung nach besonderen Ereignissen bzw. Verletzungen oder Stürzen schildert Frau H.R., daß Sie im Dezember 2008 ihr der Rollsessel weggezogen wurde, sie versuchte sich noch mit den Händen an der Tischkante festzuhalten, und verspürte einen starken Bauchschmerz und nach einigen Stunden eine Steifigkeit im Rücken.

Die Untersuchung zeigte einen Zusammenhang zwischen den wiederkehrenden Entzündungen im Bauchraum und des Unfalles mit dem Drehsessel. Schon mit einer Behandlung könnte Frau H.R. mittels Visceralen Techniken geholfen werden.

Die Beschwerden im Rücken waren verschwunden, der Zyklus stellte sich wieder ein, ohne Zwischenblutungen keine Schmerzmedikation war mehr notwendig.

Fräulein W.H. 3 Jahre November 2009

Die dreijährige Patientin leidet unter massiven Schlafstörungen (und Ihre Eltern mit Ihr). Sie wacht sehr oft in der Nacht auf, verlangt nach 3 bis 4 Flascherln und kommt somit auf mehr als 1 Liter Flüssigkeit in der Nacht. Schon als Baby hat Sie auch untertags kaum geschlafen und auch ein entspanntes Einschlafen hat es nie gegeben.

In der Schwangerschaft mußte die Mutter ab der 25.Schwangerschaftswoche wehenhemmende Mittel nehmen, da Vorwehen bestanden. Es kam dann zu einer Frühgeburt in der 35.Schwangerschaftswoche nach einem Blasensprung. Es zeigte sich dass W.H. das rechte Bein im Mutterleib im Knie gestreckt Richtung Kopf gelagert hatte. Die rechte Hüfte war nach der Geburt subluxiert (d.h. der Hüftkopf war nicht in der Hüftpfanne). W.H. litt an einer starken Gelbsucht und nahm von 2000g auf 1000g ab.

Die osteopathische Untersuchung zeigte einer Verspannung des rechten Hüftbeugers, einen Stau der rechten Niere und Kompression der Leber und Nebenniere. Schon nach einer Behandlung verbesserte sich das Schlafverhalten von W.H.. Sie benötigt keine Flüssigkeitszufuhr mehr in der Nacht, schläft viel ruhiger. Nach osteopathischen Gesichtspunkten lag die Ursache an der Lage des rechten Beines im Mutterleib. Stauungsproblematiken der Organe konnten durch osteopathische Techniken gelöst werden und wirken sie positiv auf das Durstverhalten und das Schlafverhalten aus.